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Der Kloster-Schloss Komplex

Der Kloster-Schloss Komplex bilden:  
  • das ehemalige Kloster – später der Fürstenpalast 
  • und die Zisterzienser Kirche – zur Zeit Gemeindekirche. 

Das aus dem 13.Jhd. stammende Kloster gilt als Zeuge von der fast sechshundertjährigen Tätigkeit von Zisterziensern auf dem Raudener Boden. Leider mehrmals umgebaut verlor es völlig seinen mittelalterlichen Charakter. Der erste gründliche Umbau der Klosters fand im 17. Jhd. zu Zeiten vom Abt Andrzej Pospel statt. Damals wurde unter der Leitung von Melchior Werner aus Neisse ein Abtpalast nördlich vom Kloster errichtet.

Die nächsten Änderungen begannen 1834, als nach der Ablösung des Ordens der Besitzer des Klosters der Fürst Wiktor Hohenhlohe-Waldenburg-Schilillingsfürst wurde. Das Kloster wurde teilweise zum Abteipalast umgebaut. Landwirtschaftsgebäuden wurden abgerissen und dann die Parkanlage dem englischen Stil nach errichtet.

Im Jahre 1945 haben die Soldaten der Roten Armee die Fürstenresidenz in Brand gesteckt. Die ehemaligen Klostergebäuden standen jahrelang als Ruine da. Erst in den 70-er Jahren des 19. Jhds. hat man das Renovieren unternommen. Bis 1986 wurde das Klosterteil enttrümmert und wiederhergestellt. Und in 1995 wurde die Hauptfassade renoviert. Doch erst seit 1998, als die Gleiwitzer Diözese zum Besitzer der Abtei wurde, kommen die Renovierungs- und Konservierungsarbeiten in Gang. In dem Gebäude wurde das Zentrum für die Formation und Schulung gegründet. Heutzutage beginnen die ehemaligen Klosterpalast-Gebäuden ihren Glanz wiederzugewinnen. Ein Teil von Räumen wurde schon für die Veranstaltung der Ausstellungen und Konzerte zur Verfügung gestellt.

Das älteste Bild, das den Aufbau des Zisterzienser Klosters darstellt, ist die Zeichnung von P. B. Werner aus etwa 1737. Die Zeichnung schildert den Komplex aus der Vogelperspektive. Die Anordnung und die meisten Gebäuden blieben bis heute ohne Änderung. Unter den Gebäuden, die mit dem Kloster gleich entstanden sind, gibt es noch einige ihrer Bauelemente:

  • Landwirtschaftgebäude, das der Klosterkirchenfassade gegenüber gelegen ist, umgebaut 1950.
  • das Gebäude bei der Einfahrt auf das Klostergebiet – jetzt das Pfarramt,
  • die Mauer der Umzäunung, die die Haupteinfahrtsallee entlang in Kirche führt,
  • die Steinfigur von Hl. Johannes Nepomuk aus dem Jahre 1724.

Das Projekt wird aus den Finanzmitteln von dem Europäischen Founds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Innovation und Wirtschaft mitfinanziert

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Generellarbeitsausführer: PRB ERBUD

Design und Ausführung:
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