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Niedrige Basilika

Das Kloster setzt sich aus einem der wertvollsten Denkmälern der Architektur in der Gleiwitzer Diözese zusammen. Da ist die Rede von der aus dem Jahre 1303 stammenden gotisch-barocken Maria-Himmelfahrt-Kirche (Niedrige Basilika). Seit 1995 wurde hier das Raudener-Gottesmutter-Sanktuarium für Gleiwitzer Diözese errichtet. Zur Zeit unternimmt man Anstregungen um das Gebäude als Weltkultur- und Weltnaturerbe in die Liste der UNESCO eintragen zu lassen. Die Kirche wie das Kloster selbst erfuhr im Verlauf der sieben Jahrhunderte zahlreiche Änderungen. Ursprünglich wurde die Kirche dem gotischen Stil nach erbaut. Auf den lateinischen Kreuzplan wurden drei Schiffe gestellt. Dabei wurde das Kreuzrippengewölbe verwendet. Damals besaß die Kirche noch keinen Turm. In die Kirche trat man durch das romanische Spitzbogenportal.
 

Im 17. Jhd. wurde die Sakristei und in den Jahren 1723-1726 die Heilige-Jungfrau-Maria-Kapelle aufgebaut. In der späteren Zeit wurde der Innenraum des Tempels mit einer reichen barocken Stuckatur und einem Stuck geziert. Die barocke Maria-Kapelle mit dem Gnadenbild von Raudener Gottesmutter besitzt einen hohen Kunstwert. In ihrem Innenraum gibt es bildschöne Polychromien und Stuckarbeiten, die Figuren von Oppeln-Ratiborer Fürsten Wladislaw und Kazimierz auch die Statue aus Stuck von Erzengeln Michael, Gabriel, Rafael und Schutzengel, die von Jan Schubert aus Lipnik an Beczawa gehauen wurden. Über den Fenstern sind Wappen zu finden. Links vom Spender Abt Jozef II., rechts von Zisterziensern.

Im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau, der nach dem Brand (Hauptkonstruktionselemente der Kirche zerstört), der von der sowjetischen Truppen verursacht wurde, durchgeführt wurde, hatte man vor, den ursprünglichen, gotischen Stil wiederherzustellen. Die Renovierungsarbeiten wurden in den Jahren 1989-1992 vorgenommen. Erneuert wurden die Marienkapelle und das Freskogemälde in der Heiligen-Kreuz-Kapelle. Da sind zwei epitaphische Tafeln vorhanden. Die Holztafel ist von Wladislaw aus 1680 und die Steintafel mit dem Flachrelief, das den Abt Andrzej Emanuel Pospel darstellt. Sehenswert sind ebenfalls die Skulpuren von Jan Melchior Österreich, die Aaron, Mose und den Evangelisten Johannes (Hl. Joseph?) und den Auferstandenen Christus vorführen.


Nicht alle wissen, dass es in der Kirche die Reliquien von dem Hl. Valentin auch dem Heiligen Kreuz gibt. In der Vorhalle, unter der sich die Krypta von Ratiborer Fürsten aus der Hohenhole-Schilillingsfürst Familie befindet, kann man sich einen schönen aus dem 19. Jhd. stammenden Sarkophag vom Fürsten Wiktor und seiner Ehefrau ansehen.
 

Die Kirche haben in Obhut vier heilige Figuren, die auf der zweistockigen Gebäudefassade (Michael, Florian, Benedikt und Bernard) zu bewundern sind.

Niedrige Basilika
Niedrige Basilika
Muttergottes-Kapelle
Muttergottes-Kapelle
Niedrige Basilika (Innenraum)
Niedrige Basilika (Innenraum)

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