Typ:     A- A A+

Sprachauswahl:

Fürstenzeit

Nachdem das Kloster in 1810 abgelöst worden war, wurde das Klostervermögen zur Versteigerung freigegeben. Aus der Klosterbibliothek wurden die wertvollsten Bücher weggebracht. Nach zwei Jahren übernahm der Landgraf von Hessen-Kassel das Klostergut. Doch er hat dann in Rauden nie gewohnt.
 

Der nächste Besitzer der ehemaligen Klostergebiete war der Landgraf Wiktor Amadeusz von Hessen-Rotenburg. Seine zwei Ehen erwiesen sich als die kinderlosen. Daher nachdem er gestorben worden war, ging das ehemalige Zisterzienser Gut in die Hände seines Neffen Wiktor Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfurst über. Wiktor erhielt von dem Kaiser des Preußens Wilhelm IV. den Titel von Ratibor. So wurde Rauden der Sitz des ersten Ratiborer Fürsten (danach die ganze Familie von Ratibor) und das Erbe ging nacheinander in die erstgeborenen Söhne der Familie über. Der zweite Ratiborer Fürst wurde Wiktor II. Amadeusz, 1847 in Rauden geboren. Der nächste von Ratibor Wiktor III. August wurde der Fürst in 1923. Sein Thronfolger war Wiktor IV Albrecht. Der kam unter Modlin ums Leben, deswegen übernahm sein jüngerer Bruder Franciszek I. Albrecht im Jahre 1945 den Fürstentitel.
 

Auf dem Zisterzienser Boden dauerte die Fürstenzeit kaum nur noch über hundert Jahre. Zu dieser Zeit war der Hauptbesitzer dieser Gebiete die Familie von Ratibor. So war das Zisterzienser Gut der Besitz der Fürstfamilie bis 1945. In dem Zeitraum erfreute sich Rauden eines europaweiten Rufes. Es wurde in der damaligen Zeit ein Treffens- und Jagdort gekrönter Häupter veranstaltet.

Postkarte (1904 - C.Matzek)
Postkarte (1904 - C.Matzek)
Karte (1938)
Karte (1938)
 

Das Projekt wird aus den Finanzmitteln von dem Europäischen Founds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Innovation und Wirtschaft mitfinanziert

Alle Rechte vorbehalten - Info Kiosk Rudy © 2011
Generellarbeitsausführer: PRB ERBUD

Design und Ausführung:
Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Zusammenarbeit: CREDITS