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Schlosspark

Der Schlosspark wurde an der Stelle der Zisterzienser Gärten errichtet. Ursprünglich bestand er aus einem Viridarium am Kloster und einem geregelten Teil vom Fluss Ruda, bei der eine Mühle gesetzt wurde. Im 17. Jhd. wurden die Fischteiche, die vom Fluss mit Wasser versorgt wurden, in die Landschaftsteiche umgewandelt. Das Parkgefüge wurde mit bepflanzten Alleen und Fragmenten der wilden Promenaden gestaltet.
 

Nach der Ablösung des Klosters erfolgten die nächsten Änderungen der Umgebung vom Kloster-Schloss Komplexes. Der Anbau wurde abgeschafft. Aber im Park selbst wurde mehr Pflanzen gesät. Die Fürstenfamilie errichtete einen Park mit etwa 100 Hektaren. Die Sumpfgebiete um das Schloss herum wurden abgetrocknet und dadurch ein Teil von Teichen abgeschafft. Die Fürstengärtner, zuerst Ruhmer dann Peicker, bereicherten die Parkanlage um die zahlreichen egzotischen Bäumen und Büschen.

Erst im 19. Jhd. gestaltete sich die Kompositionssanordnung im Park. So, Wege, Alleen und Bepflanzung. Dies trug dazu bei, dass die Parkanlage einen englischen Charakter mit den fünf sich strahlig ausbreitenden Aussichtsachsen bekam. Der gepflegte und stets um neue Pflanzen bereicherte Park überdauerte bis 1945. Dann wurde er zerstört. Zur Zeit umgibt der Schlosspark den Kloster-Schloss-Komplex hauptsächlich östlich, nördlich und westlich.

An das Gebiet östlich vom Schloss grenzt ein großes Parkgelände mit einem unregelmäßigen Umriss und Grenzen an, die durch das dichte Massiv vom alten Baumbestand festgesetzt werden. Da treten auch einzelne Exemplare von der Amerikanischen Weiß-Eiche auch einer aussterbenden Gattung der Stieleiche auf. Außerdem wachsen hier eine Kanadische Hemlocktanne, Stech-Fichte, Sawara-Scheinzypresse und ein Silber-Ahorn. Ferner steht da als ein Denkmalexemplar die Stieleiche „Zisterzienser“.
 

Aus dem Innenraum des Parks gehen zwei Aussichtachsen: mit dem Blick auf den damaligen Schweizer-Teich, wo die berühmten Pontischen Azaleen wachsen. Und die zweite Achse, die mit den Teichrosen bewachsen wird. Die Aussichtsachse wird mit dem Gärtnerhaus und der daneben wachsenden Gurken-Magnolie geschlossen. Die Parksteile, die vom Park entfernt sind, wurden von der Festsetzung der großen Innenräumen mit den dichten Massiven des alten Baumbestandes, in der Hauptsache von den Stieleichen, drei Kiefergattungen und Ulmen bewachsen. Die Alleenanordnung im Park wurde so geplant, damit die Alleen in die beleuchteten Räume des Schlosses durch die großen Inneräume mit dem sichtbaren menschlichen Eingriff bis auf die immer mehr natürliche und mit Bäumen bewachsenen Gebiete führen. Je weiter vom Schloss desto mehr verliert der Park seinen geplanten Charakter und geht fließend in den Forstkomplex über.

 

Im Park beim Kloster gibt es etwa 20 Bäume, die heute Naturdenkmäler sind. Da wachsen 70 verschiedene egzotische Baum - und Buschgattungen wie Silber-Ahorn, Azaleen, Goldlärche oder Sawara-Scheinzypresse. Darüber hinaus finden Sie über 46 einheimische Baum- und Buschgattungen wie Eichen, Buchen, Eschen und Ahorne. An dieser Stelle muss betont werden, dass alle auf dem Parkgebiet wachsenden Bäume über 150 Jahre alt sind. 

Rauden bedeutet auch eine günstige Gelegenheit für die Insektenliebhaber. Im 19. Jhd. wurden auf dem Raudener Gebiet vom Ethnologen und Ethnografen mit Leib und Seele Juliusz Roger die Forschungen durchgeführt. Er war ein hervorragender Mensch. Ein Arzt vom Beruf. Er entdeckte etwa 400 Käfergattungen.

Das Projekt wird aus den Finanzmitteln von dem Europäischen Founds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Innovation und Wirtschaft mitfinanziert

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